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MITGLIEDER DES DIREKTORIUMS VON KAICIID ANALYSIEREN DEN AKTUELLEN ZUSTAND DES FRIEDENS IM RAHMEN EINER KONFERENZ IM VATIKAN

02 Feb 2017

Seine Exzellenz Bischof Miguel Ayuso, Seine Eminenz Metropolit Emmanuel, Pastorin Kosho Niwano, Rabbi David Rosen und Dr. Mohammad Sammak haben am Symposium „Ethik in Aktion für eine nachhaltige und ganzheitliche Entwicklung von Frieden“ teilgenommen, das von der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wurde und vom 2.bis 3. Februar im Casina Pio IV in den Vatikanischen Gärten stattfand. Die vier religiösen Führer sind Mitglieder des Direktoriums des KAICIID.

An dem Treffen, das den aktuellen Zustand des Friedens untersuchen sollte, nahmen religiöse Führer, Theologen, Wissenschaftler, Botschafter, Mitarbeiter in der Entwicklungshilfe und Aktivisten teil. Die Tagung sollte außerdem eine friedliche und globale Gemeinschaft und eine nachhaltige Entwicklung, Zugang zum Rechtssystem für alle und den Aufbau effektiver, verantwortlicher und globaler Institutionen fördern. Der positive Beitrag von Religionsgemeinschaften in der Friedensförderung auf der ganzen Welt wurde von Teilnehmern hervorgehoben, die zahlreiche interreligiöse Initiativen, die zum Frieden in religiös- und ethnisch-geteilten Gemeinschaften beitragen teilten. Teilnehmer erörterten insbesondere, wie eine ganzheitliche menschliche Entwicklung im Sinne der Enzyklika Laudato Si („Lob sei mit dir - Über die Sorge für das gemeinsame Haus") von Papst Franziskus, gefördert werden kann, um Brücken zwischen Menschen zu bauen und Gewalt innerhalb von Gemeinschaften zu überwinden.

Die hochrangigen religiösen Würdenträger gaben ein Erklärung zum Thema "Ethics in Action Peace" ab: "Wir wollen die wissenschaftliche, akademische und internationale Gemeinschaft mobilisieren, um die Botschaft zu verbreiten, dass Religion nicht im Namen politischer Agenden instrumentalisiert und manipuliert werden sollte. Religiöse Würdenträger sind dazu verpflichtet, die Angst in ihren Gemeinden zu reduzieren, die Lügen, die Krieg begleiten, zu bekämpfen und die Tugenden des positiven Friedens und der Institutionen in den Gemeinschaften, die diese verkörpern, aktiv zu fördern. Das sollte die Bekämpfung von Hass und Gewalt über das Internet und soziale Medien beinhalten. " [Der vollständige Text kann hier gefunden werden]