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Lissabon wird Sitz des König Abdullah Bin Abdulaziz Internationalen Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog (KAICIID)

22 Oktober 2021

Das König Abdullah Bin Abdulaziz Internationale Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog (KAICIID), das derzeit seinen Sitz in Wien hat, wird nach Lissabon umziehen.

Der Rat der Vertragsparteien von KAICIID und die portugiesische Regierung haben vereinbart, den Sitz des Zentrums von Wien nach Lissabon zu verlegen. Das Abkommen wird am 29. Oktober in Lissabon vom Generalsekretär des Zentrums, Faisal Bin Muaammar, und dem portugiesischen Außenminister, Augusto Santos Silva, unterzeichnet werden.

Frau Elham Alshejni wurde mit 1. November zur interimistischen stellvertretenden Generalsekretärin des Zentrums ernannt, um den Umzugsprozess und die Kontinuität der Arbeit des Zentrums zu gewährleisten.

KAICIID hat sich zum Ziel gesetzt, den Dialog und das Verständnis zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen zu fördern, zur Achtung der Vielfalt zu ermutigen und sich für Gerechtigkeit und Frieden zwischen Nationen und Völkern einzusetzen sowie den Missbrauch von Religion als Rechtfertigung für Gewalt und Verfolgung zu bekämpfen.

Das Zentrum besteht aus einem Rat der Vertragsparteien, der sich aus Vertretern der Gründungsmitgliedstaaten zusammensetzt (Saudi-Arabien, Österreich, Spanien und der Heilige Stuhl als Gründungsmitglied mit Beobachterstatus), und einem Direktorium, das sich aus Vertretern verschiedener Religionen zusammensetzt (darunter Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum).

Mit der Verlegung des Amtssitzes von KAICIID wird Portugal über neun internationale Organisationen verfügen und sein internationales Profil in einem besonders wichtigen Bereich - dem interkulturellen und interreligiösen Dialog - stärken.

Portugal ist der Sitz des Nord-Süd-Zentrums des Europarats - Europäisches Zentrum für Interdependenz und globale Solidarität. Jorge Sampaio war der erste Hohe Repräsentant der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen. Lissabon, 22. Oktober, 2021

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