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KAICIID erweitert "Learn at Home" Online-Kursangebot

25 Mar 2020

COVID-19 breitet sich weltweit aus und immer mehr Anstrengungen werden unternommen, um die Pandemie einzudämmen. Schätzungsweise 1 Milliarde Menschen in mehr als 50 Ländern der Welt befinden sich momentan in Quarantäne. Trotz aller Herausforderungen und Schwierigkeiten bieten beispiellose Zeiten auch beispiellose Chancen. Da die Menschen zu Hause bleiben müssen und das öffentliche Leben zum Erliegen gekommen ist, nutzen viele von ihnen das Internet, um von zu Hause aus zu arbeiten, sich mit anderen zu unterhalten, Informationen zu sammeln oder neue Fähigkeiten zu erwerben.

KAICIIDs Dialogue Knowledge Hub (DKH) erweitert sein breites Angebot an digitalen Lernwerkzeugen als Antwort auf die aktuelle Situation. In den kommenden Wochen wird die Plattform regelmäßig kostenlose Webinare abhalten. DKH bietet auch neun verschiedene E-Learning-Kurse für Personen an, die ihr Wissen im Bereich des interreligiösen Dialogs (IRD) erweitern möchten.

Die Online-Plattform bietet Informations- und Bildungsdienste sowie Vernetzungsmöglichkeiten für verschiedene Interessensgruppen, darunter Studierende, PädagogInnen, IRD-PraktikerInnen, religiöse und spirituelle FührerInnen sowie politische EntscheidungsträgerInnen und ForscherInnen.

Reihe von Webinaren zu Themen des interreligiösen Dialogs

Mit dem Webinar “COVID-19 and religion: New Ways to Worship and Serve those in Need” (COVID-19 und Religion: Neue Wege, um zu beten und jenen in Not zu helfen) startet KAICIID am 26. März um 11.00 Uhr (MEZ) seine Reihe von Webinaren. Das erste aus dieser Serie wird sich auf konkrete Beispiele konzentrieren, wie Glaubensgemeinschaften auf der ganzen Welt Antworten auf die aktuelle Krise zu geben versuchen.

Im Webinar begrüßt KAICIID renommierte Redner, wie Brian J. Adams, Direktor des Zentrums für interreligiösen und kulturellen Dialog an der Griffith University, die KAICIID Fellows Yudhistir Govinda Das, landesweiter Direktor für Kommunikation der "International Society for Krishna Consciousness" in Indien, Mabrouka Rayachi, Supervisorin für Islamische Religionslehrer in Niederösterreich im Bildungsministerium, und Rabbi Alexander Goldberg, Dekan des "College of Chaplains" und Koordinierender Kaplan an der Universität von Surrey im Vereinigten Königreich.

Die folgenden Webinare im April werden sich auf den interreligiösen Dialog und den Einsatz von Jugendlichen, den Aufstieg von Frauen an die Spitze internationaler IRD-Organisationen und die Rolle des interreligiösen Dialogs in der humanitären Hilfe auf der ganzen Welt konzentrieren.

"Weil alle Religionen eine tiefe Verpflichtung teilen, den Schwächsten zu helfen, besonders in einer Zeit der Krise, und weil alle Religionen über Netzwerke verfügen, die Millionen von religiösen Akteurinnen und Akteuren als hilfreiche Freiwillige für konstruktive Tätigkeiten mobilisieren können, spielen religiöse Akteurinnen und Akteure eine wichtige Rolle in allen internationalen Bemühungen, die derzeit unternommen werden, um diese Pandemie einzudämmen. KAICIID erweitert nun seine E-Learning-Ressourcen und lädt alle ein, die daran interessiert sind, ihr Wissen zu erweitern oder ihre Netzwerke zu erweitern, an einem unserer kommenden Webinare oder E-Learning-Kurse teilzunehmen", berichtet Prof. Patrice Brodeur, Senior Adviser von KAICIID.

Selbststudium und moderierte E-Learning-Kurse

KAICIID bietet auch neun Online-Kurse zu Themen des interreligiösen Dialogs an. Zwei der Kurse werden moderiert und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten bei erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat. Es gibt auch Kursangebote für das Selbststudium, die jederzeit in Anspruch genommen werden können.

Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 wird der Dialogue Knowledge Hub von KAICIID am Mittwoch, 25. März, ein zusätzliches Angebot seines beliebten moderierten Kurses "Using Interreligious Dialogue (IRD) to Strengthen Peace, Reconciliation and Social Cohesion" (Interreligiösen Dialog zur Stärkung von Frieden, Versöhnung und sozialem Zusammenhalt nutzen) starten. Die 12 Module umfassen interaktive Einheiten, Diskussionsforen, Fallstudien und Gruppenarbeiten, die sich über zwei Monate erstrecken. Ein weiterer verfügbarer moderierter Kurs, “Basics of Interreligious Dialogue” (Grundlagen des interreligiösen Dialogs), hat 8 Module und dauert drei Monate.

Die Kurse im Selbststudium haben eine Dauer von jeweils einer Woche und konzentrieren sich auf Themen wie "Schlüsselkonzepte im interreligiösen Dialog", "Ethik und Schlüsseltheorien im interreligiösen Dialog", "Nutzung des interreligiösen Dialogs zum Abbau von Religiophobie", "Interreligiöser Dialog in virtuellen Gemeinschaften und sozialen Netzwerken" und "Interreligiöse Friedens- und Dialogmodelle: Ein Ort für die Friedensbildung".

Für alle Informationen zu Webinaren und E-Learning-Kursen (moderiert und im Selbststudium), klicken Sie bitte hier.