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Hochrangige Religionsvertreter Entwickeln in Bangkok regionale Strategie zur Prävention von Gewaltanstiftung, die zu Gräueltaten führen könnte

30 Nov 2016
Bangkok Conference Partners

30. November 2016, Bangkok - Hochrangige Religionsvertreter, Wissenschaftler und Repräsentanten religiöser Organisationen aus dem asiatisch-pazifischen Raum werden sich am 6. und 7. Dezember in Bangkok treffen, um die Rolle religiöser Akteure in der Prävention und Bekämpfung von Gewaltanstiftung, die zu Gräueltaten führen könnten, zu besprechen — und um einen regionalen Aktionsplan für eine solche Prävention zu entwickeln.

In jüngster Zeit kam es immer wieder zur Eskalation von Spannungen zwischen und gegen verschiedene religiöse Gruppen, die oft zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führten. Im Vorlauf zu den gewalttätigen Ereignissen kam es dabei zu Hasstiraden und Gewaltanstiftung im öffentlichen Diskurs und in den sozialen Netzwerken. In Anbetracht ihres Einflusses können hochrangige Vertreter religiöser Gemeinschaften eine wichtige Rolle in der Prävention von Gewaltanstiftung spielen.

Religiöse Akteure, die verschiedene Glaubensrichtungen aus über einem Dutzend Länder vertreten, werden am Treffen in Bangkok teilnehmen, darunter Akteure aus Indien, Indonesien, Malaysia, der Mongolei, Myanmar, Neuseeland, Pakistan und Sri Lanka. Während der zwei Tage werden sie untersuchen, was als Gewaltanstiftung betrachtet werden kann sowie Risikofaktoren für Gräueltaten und vorhandene Präventions- und Reaktionsmöglichkeiten identifizieren.  Die Teilnehmer werden sich über bewährte Verfahrensweisen und Erfahrungen in der Prävention von Gewaltanstiftung austauschen.

Bei der Entwicklung eines regionalen Aktionsplans werden die Teilnehmer den "Aktionsplan von Fez", eine Sammlung von möglichen Aktionen, begutachten, mit denen hochrangige Religionsvertreter Gewaltanstiftung verhindern können. Der Aktionsplan ist im April 2015 von hochrangigen Religionsvertretern aus der ganzen Welt in Fez, Marokko, entwickelt worden und wurde bei regionalen Treffen mit hochrangigen Religionsvertretern in Afrika, Amerika, Europa und dem Nahen Osten überarbeitet. Teilnehmer und Organisatoren dieser Treffen haben Initiativen entwickelt um die regionalen Strategien umzusetzen.

Das Treffen in Bangkok, das vom Büro der Vereinten Nationen für Genozid Prävention und Schutzverantwortung, gemeinsam mit dem Internationalen Dialogzentrum (KAICIID) und dem Weltrat der Kirchen organisiert wurde, ist die letzte von fünf regionalen Konsultationen. Der Aktionsplan von Fez wird Anfang 2017 bei den Vereinten Nationen in New York ratifiziert.

 

Für mehr Informationen und Interviewanfragen kontaktieren Sie bitte:

  • Simona Cruciani Political Affairs Officer, United Nations Office on Genocide Prevention and the Responsibility to Protect, [email protected], +1-917-367-5430
  • Mariela Hoyer Starcevic, Public Affairs Officer, KAICIID: [email protected], +43 664 887 24068
  • Marianne Ejdersten, WCC Director of Communication: [email protected](link sends e-mail), +41 79 507 63 63