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Generalsekretär von KAICIID trifft spanischen Außen- und Justizminister

31 Januar 2014

 

Bei einem zweitägigen Besuch im Königreich Spanien vom 30. bis 31. Januar 2014 traf sich KAICIID-Generalsekretär Faisal Bin Muaammar mit hochrangigen spanischen Regierungsmitarbeitern und Vertretern der Zivilgesellschaft. Spanien gehört zu den Gründungsstaaten des Dialogzentrums KAICIID, einer internationalen Organisation, das den Dialog als bestes Mittel zur Beilegung von Konflikten fördert und außerdem moderne Ansätze der interreligiösen und interkulturellen Bildung vermittelt.

Der Generalsekretär, der KAICIID-Forschungsleiter Patrice Brodeur und die KAICIID-Programmdirektorin Hillary Wiesner nahmen ebenfalls am 1. Internationalen Kongress zum Umgang mit religiösem Pluralismus teil, der von der Stiftung für Pluralismus und Zusammenleben (Fundación Pluralismo y Convivencia) veranstaltet wurde.

Am 30. Januar 2014 traf sich der Generalsekretär mit dem spanischen Justizminister Alberto Ruiz Gallardón und mit Gonzalo de Benito Secades, dem Staatssekretär für außenpolitische Angelegenheiten im spanischen Ministerium für Außenpolitik und Zusammenarbeit. Bei ihrem Treffen diskutierten der Generalsekretär und der Minister Ruiz Gallardón über die Chancen und Herausforderungen der Integration im spanischen Kontext. Sie sprachen auch über die wirksame Umsetzung der öffentlichen Politik zum interreligiösen Dialog.

Am darauffolgenden Tag traf sich Generalsekretär Bin Muaammar mit dem spanischen Außenminister Jose Manuel Garcia Margallo. Der Generalsekretär erläuterte dem Minister Margallo kurz die Arbeit des Dialogzentrums KAICIID, einschließlich der von KAICIID organisierten Regionalkonferenzen und des Globalen Forums über interreligiöse und interkulturelle Bildung. Sie sprachen über die bevorstehende Zusammenarbeit mit führenden spanischen Institutionen, die im Bereich des Dialogs, der Bildung und der Kultur tätig sind.

Dabei sprachen der Generalsekretär und der Minister Margallo auch darüber, wie wichtig es ist, religiöse Würdenträger, zivilgesellschaftliche Organisationen und Frauen in Versöhnungsprozesse nach Konflikten einzubinden, und darüber, wie KAICIID zu ihrer Einbindung in den Friedensprozess beitragen kann.

Der Generalsekretär sagte dazu: „Wir lernen von den bewährten Verfahren, die in Spanien und von unseren anderen Partner entwickelt wurden, die bereits Erfahrung in der Friedensförderung durch Dialog haben. KAICIID will eine Kultur des Dialogs voranbringen, und zwar durch wechselseitige Lernprozesse, die zu konkreten Handlungen führen.“

Der Generalsekretär und der Minister Margallo gingen auch auf die derzeitige und die zukünftige Zusammenarbeit mit Casa Árabe in Madrid und Cordoba, mit Casa de América und mit der Stiftung für Pluralismus und Zusammenleben ein. Casa de América in Madrid dient als Brücke für die kulturelle und intellektuelle Kooperation mit Nord- und Südamerika. Casa Árabe hat seinen Hauptsitz in Madrid und Cordoba und arbeitet für intensivere bilaterale und multilaterale Politikansätze zur Förderung wirtschaftlicher, kultureller und bildungsbezogener Beziehungen und unterstützt die Entwicklung von Schulungen und Wissen über die arabischen und muslimischen Welten.

Zur spanischen Ministerdelegation gehörtem auch Ignacio Ibañes, Generaldirektor für Außenpolitik des Außenministeriums, sowie Belén Alfaro, Sonderbotschafter für die Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen.

In einem anschließenden Treffen mit dem Generaldirektor von Casa Árabe, Eduardo Lopez Busquets, merkte der Generalsekretär an, dass „Spanien und Casa Árabe in ihrer Darstellung von Kulturen und Geschichte, der Geschichte eines Zusammenlebens von Menschen, eine große Akzeptanz gegenüber dem „Anderen“ beweisen. Wir sind stolz, das Königreich Spanien als Gründungsstaat von KAICIID zu haben.“