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Das KAICIID International Fellows Programme hielt die erste Sitzung ab

19 Februar 2015
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Wien – Am 19. Februar 2015 startete das KAICIID International Fellows Programme erfolgreich in das Trainingsjahr 2015/2016. Zur Feier der ersten Trainingswoche der 21 Teilnehmer lobte der Generalsekretär des KAICIID, Bin Muammar, ihre Einsatzbereitschaft: „Ich hoffe, Sie eines Tages auf der ganzen Welt als Botschafter für den Dialog wiederzusehen.“ Die Teilnehmer treffen sich Anfang Mai zu ihrer zweiten einwöchigen Trainingsrunde in Asien. Im Vorfeld absolvieren sie im März und April ein KAICIID Onlinetraining, um ihre Kenntnisse auf dem Gebiet des interreligiösen Dialogs weiter auszubauen.  

Der Empfang wurde von drei KAICIID-Direktoriumsmitgliedern eröffnet. Pater Miguel Ayuso begrüßte die Stipendiaten mit den Worten: „Es ist mir wirklich eine große Ehre, heute hier zu sein und die erste Gruppe der Teilnehmer des Fellows-Programms feiern zu dürfen. Zusammen repräsentieren Sie 17 verschiedene Nationalitäten, stammen aus ganz unterschiedlichen Realitäten, und finden doch heute in Brüderlichkeit und Freundschaft hier zusammen, um Verständnis und Diversität zu fördern“.  Seine Eminenz Metropolit Emmanuel und Dr. Mohammad Sammak brachten ebenfalls ihre Wertschätzung für die Eröffnungsgruppe zum Ausdruck. Dr. Sammak sagte: „Ich denke, Sie haben hier genau das gelernt, wofür KAICIID eigentlich steht, nämlich Brücken zu bauen. Nun sind Sie die Brückenbauer, die Streitschlichter. Wir müssen eine Kultur des Dialogs voranbringen, eine Kultur des Akzeptierens von Unterschieden, nicht des Vermeidens von Unterschieden.“ Die Ziele des KAICIID International Fellows Programme sind langfristig angelegt. Hillary Wiesner, Direktorin der KAICIID-Programmabteilung, betonte den Einfluss, den die Teilnehmer in den kommenden Jahren haben werden: „Sie bilden die nächste Generation von Religionsvertretern und religiösen Friedensstiftern aus.“  

Im Verlauf der Woche absolvierten die Teilnehmer ein intensives Trainingsprogramm. Sie tauschten sich, oft recht lebhaft, über Ideen und Erfahrungen aus, sowie über die Notwendigkeit von interreligiösem Dialog in Gebieten, die von Spannungen und Konflikten betroffen sind. Eines der Ziele des Programms ist es, die Teilnehmer bei der Entwicklung von interreligiösen Dialogprogrammen in ihren Heimatinstitutionen zu unterstützen.  Die Schulung ist von enormem Wert.  So erklärte Patrice Brodeur, Direktor der KAICIID-Forschungsabteilung: „Das Unterrichten von interreligiösem Dialog ist an sich schon Friedensstiftung, Prävention oder Versöhnung nach einem Konflikt, manchmal auch alles zugleich, je nach Zusammensetzung der Teilnehmer.“

Während der Einführungswoche lernten die Stipendiaten verschiedene Dialogmethoden und -theorien kennen. Dialog tritt in unterschiedlichen Formen auf. Direktoriumsmitglied Metropolit Emmanuel präsentierte der Gruppe beim Empfang seine Definition: „Das Wort Dialog, ein griechisches Wort, bedeutet, dass wir zusammenkommen, um uns auf eine kontinuierliche, substanzielle, kreative und transparente Weise auszutauschen.  Ein Dialog muss ehrlich sein. Ich hoffe, dass Ihre Erfahrung als Teilnehmer dieses Programms eine ehrliche Erfahrung war. Eine Erfahrung, die Sie mitnehmen und teilen können und die ihr Leben prägen wird.“ Am Ende des Empfangs hatten die Stipendiaten dann noch die Gelegenheit, sich mit Wiener Gästen aus verschiedenen lokalen religiösen und diplomatischen Gemeinschaften auszutauschen. 

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