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A Common Word Among Youth (ACWAY)

16 Dez 2015
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KAICIID, ISESCO, und andere Partner bilden junge „Botschafter des Dialogs“ in Marokko aus

Junge Leute verändern in zunehmendem Maße die Welt zum Besseren. Besonders mit dem Aufkommen sozialer Medien können junge Leute zu starken Fürsprechern für den Respekt für Verschiedenartigkeit, Toleranz, Koexistenz und sozialen Zusammenhalt in ihren Gemeinschaften sein.  Das internationale König-Abdullah-Bin-Abdulaziz-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog (KAICIID) arbeitet mit einer Vielzahl von Partnern zusammen, um junge Leute darin auszubilden, interreligiösen und interkulturellen Dialog zu beginnen, und so Harmonie in ihren Gemeinschaften zu erreichen.

Die Initiative mit dem Namen „A Common Word among the Youth“ (ACWAY) wurde von KAICIID gemeinsam mit ISESCO, der internationalen Right Start Foundation, der Weltpfadfinderbewegung und der Georgetown University am Samstag, den 12. Dezember 2015 ins Leben gerufen.

Von 3800 Bewerbern aus 75 Ländern wurden 100 Jugendliche ausgewählt, an Trainingskursen in interreligiösem Dialog und Konfliktlösung teilzunehmen, die ihnen die Fähigkeiten vermitteln sollten, die sie brauchen, um in ihren jeweiligen Gemeinschaften als Botschafter für Dialog und Harmonie zu arbeiten.

Nach dem Training werden die Teilnehmer nach Hause zurückkehren und Frieden und Harmonie in ihren lokalen Gemeinschaften fördern.

„Junge Leute können machtvolle Botschafter für den Dialogs sein. Sowohl in den sozialen Medien als auch im wirklichen Leben sind sie einflussreiche Veränderer. In einer Zeit wo Hassrede ihre Altersgenossen vergiftet und spalterischer Dialog sie verführt, brauchen wir junge Menschen, die sich für Frieden und Toleranz einsetzen. Unser Training wurde entworfen, um ihnen zu helfen, Pluralismus zu fördern“, sagte Fahad Abualnasr, KAICIIDs Generaldirektor.

Dieses Training ist ein Teil von KAICIIDs Fokus auf die Entwicklung einer multireligiösen Antwort auf Gewalt im Namen der Religion. Die Notwendigkeit eines solchen Trainings wurde von Religionsoberhäuptern zum ersten Mal während der hochrangigen KAICIID-Konferenz festgestellt, die im vergangenen November in Wien stattfand und bei der die Initiative "Gemeinsam gegen Gewalt im Namen der Religion" angestoßen wurde.

Während des ACWAY-Projektes veranstaltete KAICIID parallel zum Jugendforum ein Anschlusstreffen, das ausgewählte Teilnehmer seines Social-Media-Workshops in Amman zusammenbrachte.  

In Jordanien entwickelten die Teilnehmer im September zehn Ideen für Social-Media-Kampagnen, die interreligiösen Dialog online bringen und gemäßigte Stimmen, die eine friedliche Koexistenz befürworten, verstärken sollen. Außerdem testeten sie ein Social-Media-Handbuch für Best Practices im interreligiösen Dialog. Die ausgewählten Teilnehmer nahmen an diesem Anschlusstreffen in Rabat teil, um ihre Kampagnenideen zu verfeinern und deren Umsetzung zu planen.