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Aslsuchende aus dem Irak und Syrien besuchen KAICIID

28 August 2015
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KAICIID begrüßte 53 Asylwerberinnen in Österreich im Internationalen Dialogzentrum. Der Besuch der Asylsuchenden, die unter anderem aus dem Irak und Syrien stammen, wurde mit MenschenRechteReligion, einer interreligiösen Initiative aus Voitsberg, Österreich organisiert, wo die Asylbewerber derzeit leben.

Bei ihrem Besuch in Wien organisierten MenschenRechteReligion und KAICIID eine arabischsprachige Tour durch die Stadt, um den Asylsuchenden einen Überblick über die reiche Geschichte und Traditionen der österreichischen Hauptstadt zu geben. Danach wurden sie vom KAICIID-Generaldirektor Fahad Abualnasr und dem stellvertretenden Generalsekretär Botschafter Alvaro Albacete im Hauptsitz von KAICIID in der historischen Wiener Ringstraße begrüßt.

Der Generaldirektor gratulierte der Initiative der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Voitsberg zu ihrer wichtigen Arbeit bei der Integration von Asylsuchenden, von denen viele vor Gewalt und Trauma geflohen waren, in die österreichische Gesellschaft und das Gemeinschaftsleben. "Leben und miteinander in Dialog treten sind der einzige Weg, Vertrauen zwischen verschiedenen Gruppen von Menschen zu bauen. Nur durch gegenseitiges Verständnis und die gemeinsame Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben können wir erkennen, was wir gemeinsam haben mit denen, die anders als wir zu sein scheinen, und lernen, das Beste an der Kultur der Anderen zu schätzen und zu absorbieren".

KAICIID Senior Advisor Mohammed Abu-Nimer führte die Asylbewerber in KAICIIDs Arbeit ein, insbesondere die im Irak und in Syrien. Während eines lebendigen Dialogs wurden die Teilnehmer in die Prinzipien des interreligiösen Dialogs und seine Bedeutung eingeführt.

Die Organisatoren hoffen, dass die Asylsuchenden Botschafter des Dialogs werden, sowohl hier in Österreich als auch in ihren Heimatländern, wo die Notwendigkeit des Dialogs noch nie so stark zu spüren war wie heute.