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ONZE VERHALEN

Gespaltene Gesellschaften in Myanmar vereinen

Sayalay Ketumala ist eine Theravada-buddhistische Nonne aus Myanmar, die in Rangoon als Erzieherin, Helferin und Fürsprecherin arbeitet. Durch ihre umfangreiche schriftstellerische und interreligiöse Arbeit ist sie zu einer Stimme für Frauen in ihrem Land geworden. Sie setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit im Buddhismus ein und hat Frauen aller Glaubensrichtungen inspiriert.

In einem Land, das unter religiösen Konflikten leidet, konzentriert sich Sayalay darauf, ihr Herz zu öffnen, von anderen zu lernen, Brücken zu bauen und echte Verbindungen zwischen den Religionen zu entdecken.

„Wenn wir in der Lage sind, einander zuzuhören, wird es weniger Konflikte geben. Durch Mitgefühl und Verständnis glaube ich, dass wir eine friedlichere Gesellschaft aufbauen können.“

Sayalay schloss das Fellows-Programm im Jahr 2019 ab. Im Rahmen ihrer Fellows-Initiative bildete sie junge buddhistische Nonnen aus ganz Myanmar aus. Zu den Inhalten zählten buddhistische Ansätze zur Konfliktlösung, die Zukunft der Geschlechterrollen im Buddhismus und die Praxis des interreligiösen Dialogs.

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